Nagai Cup 2018 in Neuburg
Mittwoch, den 18. April 2018 um 07:47 Uhr

Das Dojo Kiyomasa übernahm in diesem Jahr die Ausrichtung des Nagai Cups. Rund 150 Karateka aus Deutschland, Österreich und der Schweiz starteten in den verschiedenen Kategorien und Altersklassen. Bis zuletzt konnten die Zuschauer spannende Wettkämpfe beobachten. Die Wettkämpfe begannen fast pünktlich kurz nach 10.00 Uhr mit den Teilnehmern des Nachwuchsturniers.

Zahlenmäßig am stärksten waren die Jungen und Mädchen von 11 – 14 Jahre, 8. – 6. Kyu (Kategorie 3) mit 32 Startern. Clemens Berer (Team Österreich) gewann in Kata und Jan Ebert / Laith Abu Faza ( Nitta Dresden) waren die besten beim Yakusoku Kumite.
Einen bedauerlichen Zwischenfall gab es beim Jiyu Kumite der Kategorie 6 (Jungen 15 – 17 Jahre, 5. – 1. Kyu) als der Schweizer Celestin Schmid unglücklich getroffen wurde und zu Boden ging. Nach sofortiger ärztlicher Behandlung wurde er zur weiteren Beobachtung ins Krankenhaus Neuburg eingeliefert. Beste weibliche Teilnehmerin des NWT war Zoe Kessler (Kashiwa Großenhain) als Siegerin in Kata und Yakusoku Kumite (zusammen mit Pia Lüdemann).

Florian Schnitzinger (Team Österreich) gelangen gleich drei Siege – in Kata, Kumite, sowie im Team Kumite Mannschaft (mit Gabriel Kratzer und Dominik Piereder).Beide erhielten einen zusätzlichen Pokal für ihre Leistungen.

[Ergebnisse Nagai Cup 2018]


Beim Nagai Cup war die Kategorie der Frauen über 35 Jahre leider nicht ausreichend besetzt gewesen. Dafür lieferten sich die Damen der Hauptklasse sowohl bei Kata, als auch beim Kumite technisch sehenswerte und spannende Kämpfe. Vera Paar (Team Österreich) setzte sich bei Kata aber letztlich im Finale deutlich an die Spitze. Svenja Rainer, ebenfalls vom Team Österreich, gewann das Kumite-Finale gegen Marion Ritler aus der Schweiz.

Reife Leistungen zeigten auch die Herren über 35 Jahre. Matthias Trautwein (Nitta Dresden) wurde Erster bei Kata, Admir Bajric (Team Österreich) gewann das Kumite.

Sehr spannend machten es die Herren (bis 35 Jahre). Paul Gebauer (Ouchi Dresden) gewann mit hauchdünnem Vorsprung von einem Zehntel die Katawertung. Punktgleich dahinter waren Marcus Quidenius (Torii Dresden) und Harald Axmann (Team Österreich). Das Stechen gewann Quidenius ebenfalls mit nur einem Zehntel Vorsprung.

Der „Zweikampf" Quidenius - Gebauer wiederholte sich beim Kumite. Auch hier konnte Gebauer die Kampffläche als Sieger verlassen.
Als bester Teilnehmer des Nagai Cups durfte er schließlich den Wanderpokal mit nach Hause nehmen.

 

 

 

 

 

 

  MOOFL180208
© 2018 Michael Surkau