Junges Nationalteam beim 1. Kawasoe Shihan Memorial Cup
Sonntag, den 02. Juni 2013 um 10:09 Uhr

Das Nationalteam 2013 beim Länderkämpf in ÖsterreichAls eine von sieben Nationen folgten 15 Starter des S.K.I.D-Kaders am 04. und 05. Mai der Einladung des S.K.I. Austria zum 22. Kyu-Turnier und dem 1. Kawasoe Shihan Memorial Cups, welcher zum Gedenken an den kürzlich verstorbenen Bundestrainer Österreichs ausgerichtet wurde.
Als Coach betreute Eugen Landgraf Sensei das junge deutsche Nationalteam, wobei für einige Starter die Teilnahme an diesem Turnier ein Debüt auf der internationalen Wettkampfbühne darstellte.

Nach einem gemeinsamen Mannschaftstraining am Freitag mit Eugen Sensei in Simbach beendete das Kaderteam zusammen mit Alexander Schifferer Sensei den Anreisetag schließlich bei einem ausgedehnten Abendessen im örtlichen Etablissement "O Sole Mio".
Der erste Wettkampftag wurde durch das 22. Kyu-Turnier bestimmt, dessen Eröffnungszeremonie durch eine sehr emotionale Rede zum Leben und gedenken Kawasoe Shihans getragen wurde, die neben dem Nationalkader Österreichs und deren Unterstützer auch die Mannschaften der anderen Nationen tief berührte.

Im Anschluss an die Kämpfe der niedrigeren Kyu-Grade präsentierten sich auch die beiden deutschen Starterinnen des Kyu-Turniers Pia Bröskamp und Anna-Maria Kubelke in den Einzelkategorien sowohl im Kata-, als auch im Kumitewettbewerb, wobei sich Anna-Maria Kubelke nach erfolgreichen Kämpfen den 1. Platz im Kumite Einzel sichern konnte.
Die Abendgestaltung des deutschen Teams bestimmte die Sayonara-Party, die gemeinsam mit den Wettkämpfern und Betreuern der anderen teilnehmenden Nationen genossen wurde.

Zum zweiten Wettkampftag bestritten lediglich Braun- und Schwarzgurte die Kämpfe des "1. Kawasoe Shihan Memorial Cups", dessen Ausrichtung nach den Vorstellungen und Wünschen des verstorbenen, österreichischen Bundestrainers erfolgte.
Im Reglement wurde daher festgelegt, dass unter anderem die Kumitekämpfe traditionell ohne Faustschützer bestritten werden sollten. Darüber hinaus wurden die Anmeldungen auf fünf Teilnehmer pro Nation und Kategorie begrenzt.


Hannes Röseler sicherte sich den zweiten Platz im KatawettbebwerbIn den Kata-Einzel-Wettbewerben des Memorial Cups konnten sich sowohl Michael Pretzsch, als auch Hannes Röseler durch die ersten Vorrunden kämpfen, wobei lediglich Hannes Röseler das Finale erreichte. Im Kampf um Platz 1 unterlag dieser denkbar knapp nach dem zweiten Stechen seinem Konkurrenten aus der Schweiz.

Die Kumitekämpfe in den Einzelkategorien blieben sowohl bei den Damen als auch bei den Herren ohne Podesterfolg für Deutschland. Auch das deutsche Katateam verpasste den 3. Platz knapp.


Für die Mannschaftsdisziplinen im Kumite stellte der Kader zwei Herrenteams und eine Damenauswahl. Für Asja Kemper, Anne Thielen und Anna-Maria Kubelke blieb der Erfolg trotz beherzter Kämpfe jedoch aus.

Auch das deutsche Herrenteam 2 (Jonas Buchmann, Paul Gebauer, Tim Heckel, Christian Knöfel, Lukas Funke) musste sich in einer Vorausscheidungsrunde dem späteren zweitplatzierten Team aus der Schweiz geschlagen geben.

Der deutschen Herrenmannschaft 1 (Richard Röseler, Marcus Quidenus, Jörg Nagler, Marcus Ebertseder und Hannes Röseler) gelang es nach einer Niederlage gegen Belgien, im Kampf um den 3. Platz gegen die polnische Auswahl einen deutlichen Sieg herauszuschlagen und einen begehrten Podestplatz für den deutschen Kader zu sichern.

Ein herzlicher Dank geht zuletzt an den S.K.I. Austria für ihre Einladung und Ausrichtung des 22. Kyu-Turniers und des Memorial Cups in Gedenken an Kawasoe Shihan.

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© 2017 Michael Surkau