Deutsche Meisterschaft in Großenhain
Donnerstag, den 01. November 2007 um 17:48 Uhr

Drei große Gewinner, einige kleine Champions und viele persönliche Erfolge gab es bei der 32. Deutschen Meisterschaft, die in diesem Jahr im sächsischen Großenhain unter der Regie von Lutz Berger und seinen Mitgliedern des Dojo Kashiwa stattfand.
Am Vormittag fand zunächst die Nachwuchsmeisterschaft statt, bei der der Nachwuchs teilweise erste Erfahrungen sammeln, oder gar den begehrten ersten Platz belegen konnte.
Die Deutsche Meisterschaft am Nachmittag hatten mit Marco Wäger, Dana Raczynski und Andreas Hermann drei große Gewinner, die die Wettkämpfe dominierten.

Marco Wäger präsentierte sich in Bestform. Saß er morgens noch als Kampfrichter an einem Wettkampfpool und urteilte über die Starter, war er wenig später selbst in der Rolle, die er überaus erfolgreich meistern konnte. Insgesamt drei Goldmedaillen nahm der gebürtige Berliner mit nach Hause.
Die erste Medaille gewann er beim Katawettbewerb und baute seine beeindruckende Titelserie weiter aus. In diesem Jahr zeigte er im Finale erstmals die Kata Unsu. Etwas mehr Anlauf benötigte Marco im Kumite. Von Kampf zu Kampf steigerte er sich. Das Finale bestritten Marco Wäger und Michael Surkau, wobei sich Marco klar durchsetzte und seinen zweiten ersten Platz sicherte.
Die dritte Goldmedaille im Bunde erreichte er zusammen mit Roman Gerolt und Andy Schnirel. Als Katamannschaft setzten sie gegen die anderen Mannschaften durch.

Ebenfalls drei Goldmedaillen sicherte sich Dana Raczynski. In bestechender Form gewann sie zunächst den Katawettbewerb und besiegte anschließend im Kumite Vorjahressiegerin Karin Bonsack.
Zusammen mit Nicole Eltzsch und Julia Wehnert startete sie anschließend in der Kategorie Katamannschaft Damen. Die drei Damen zeigten sich kurz vor der EM in Sardinien in sehr guter Form und gewannen souverän den Titel in dieser Kategorie.

Andreas Hermann zählte ebenfalls zu den großen Gewinnern des Tages. Der Auerbach holte zunächst im Katafinale der Herren (AK 18-34) den zweiten Platz und anschließend bei den Senioren (AK ab 35) jeweils den Titel im Kata- sowie Kumitewettbewerb. Für diese Leistung wurde er im Anschluss an die Siegerehrung von Bundestrainer Nagai Shihan mit dem Pokal für den besten Kämpfer ausgezeichnet, die Andreas stolz entgegennahm.

Das Karatedojo Tamashi Köln sicherte sich bei den Herren den Titel des Deutschen Meisters. Bei den Damen konnte das Team des Dojo Otomo Zittaus diesen Titel mit nach Hause nehmen.

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© 2017 Michael Surkau